Credit: Paola Lesslhumer
Bio
Saxophonistin und Komponistin Yvonne Moriel wird als eine der spannendsten Künstler*innen der österreichischen Jazzszene gehandelt, nicht umsonst wurde sie vor kurzem mit dem Österreichischen Jazzpreis ausgezeichnet und für 2026 mit dem offiziellen Eröffnungskonzert der Mainstage des internationalen Jazzfestival Saalfeldens beauftragt.
Sie hat sowohl Klassik als auch Jazz-Saxophon studiert und machte schnell mit ihrer starken musikalischen Stimme sowie spannenden eigenen Projekten auf sich aufmerksam. Dazu zählen zum Beispiel ihr Quartett sweetlife, das Jazz mit Dub und Electronics verbindet und als New Austrian Sound of Music - Act 2025/26 ausgewählt wurde, oder das Experimental-Noise-Jazz Quartett Nothing Causes Anything, wo sie gemeinsam mit Trompeter und Electronics-Spezialist Alex Kranabetter und Bassklarinettist Vincent Pongrácz sowie Drummern wie Lukas König unf Christian Lillinger spielt.
Neben ihren eigenen Projekten ist sie Teil von international erfolgreichen Bands wie Shake Stew oder Christian Muthspiels Orjazztra, spielt mit Swiss Jazz Price Gewinner Christoph Grab, Drummer Seb Rochford (Patti Smith, Yoko Ono, Sons of Kemet), mit dem renommierten Swiss Jazz Orchestra und zahlreichen anderen Formationen. Als Mitglied der Porgy & Bess Stagebands von Christoph Cech und Ralph Mothwurf war sie von 2022-2024 monatlich dort zu hören, in Zusammenarbeit mit Rapper und Klarinettist Vincent Pongrácz gestaltete sie außerdem die Saison 2024 der in Wien basierten, experimentellen Underground-Konzertreihe Synesthetic Wednesday. Im selben Jahr erhielt sie das Jahresstipendium für österreichische Komponist*innen und Musikschaffende der SKE. Ende 2025 veröffentlichte sie das erste Album mit ihrem 2022 gegründeten Projekt sweetlife, begleitet von intensiver Konzerttätigkeit, die sie u.a. in die USA, Mexiko, Thailand, Italien, Niederlande, Slowenien, Ungarn, Deutschland, Slowakei, Albanien, Spanien, Luxemburg, Liechtenstein und die Schweiz führte. 2026 wurde sie mit sweetlife außerdem als einziger österreichischer Act für das größte europäische Jazz-Showcasefestival Jazzahead in Bremen ausgewählt, um sich dort einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Für das Eröffnungskonzert des Jazzfestival Saalfelden im August 2026, ein Kompositions- und Konzertauftrag der jährlich an einen bzw. eine herausragende österreichische Künstler*in vergeben wird, bringt Yvonne Moriel ein neues Projekt namens STRANGE MOTION auf die Main Stage des Festivals, wo sie neben der in London lebenden Harfenistin Miriam Adefris, dem griechischen Pianisten Antonis Anssegos, dem Wiener Bassisten Manu Mayr sowie dem französischen Drummer Toma Gouband und dem in Berlin lebenden Drummer Max Andrzejewski spielen wird.
“I see Yvonne Moriel and I expect nothing but the unexpected. And then I press play, to discover yet another interesting and captivating sound journey that the Austrian saxophone player and composer crafted!” (STEREOFOX UK)
“Jazz at the cutting edge” (JAZZTHETIK)
“Impressive debut. An artist one should keep an eye on” (JAZZIST NL TOP 3)
“The jazz saxophonist is currently a hot commodity in Central Europe” (AUSTRIAN MUSIC EXPORT)
“Yvonne Moriel’s sweetlife undoubtedly shape today’s European jazz.” (JAZZFUN)